
Das Embodiment-Seminar setzt an der faszinierenden Schnittstelle zwischen Körper, Geist und Emotionen an. Die Grundidee (Embodiment) die Verkörperung – ist wissenschaftlich gut belegt: Der Körper führt nicht nur aus, was der Kopf denkt, sondern die Körperhaltung, Atmung und Bewegung beeinflussen die Gedanken und Gefühle unmittelbar.
Im Seminar lernen die Teilnehmer, den Körper als aktives Werkzeug für Ihre mentale Gesundheit, Ihr Stressmanagement und Ihre persönliche Entwicklung zu nutzen. Mitarbeitende werden befähigt, Stress souverän zu regulieren, klarer zu kommunizieren und ihre Leistungsfähigkeit nachhaltig und gesund auszuschöpfen.
Dieses Seminar vermittelt praxisnahe Strategien für:
Ziel ist eine gesunde Leistungskultur: Wenn der Kopf rotiert, lässt er sich selten durch Nachdenken beruhigen. Der Körper bietet hier eine direkte Abkürzung.
Nutzen: Ergebnis für die Teilnehmer
Für wen ist es? Menschen, die mehr Energie haben wollen, robust im Arbeitsumfeld sein möchten und aufgeschlossen sind mit ihrem Körper auf ihre Gedanken und Stimmung einzuwirken.
Was wird gelernt?
Bessere Körperwahrnehmung
Viele Menschen leben stark „im Kopf“ und bemerken ihren Körper erst, wenn er schmerzt oder erschöpft ist.
• Warnsignale erkennen — Sie lernen, frühe körperliche Hinweise auf Stress, Überforderung oder Grenzverletzungen wahrzunehmen (z. B. flacher Atem, verspannter Kiefer, hochgezogene Schultern), bevor daraus ein echtes Problem wird.
Stress- und Emotionsregulation in Echtzeit
"Nach außen cool, innerlich auf Hochtouren? Wenn es hektisch wird, verlieren Kopf und Körper oft völlig die Verbindung zueinander." Emotionen wie Wut, Ärger oder Unsicherheit setzen sich oft als Spannung im Körper fest.
Die Wechselwirkung von Haltung und Psyche
Wie Sie stehen oder sitzen, beeinflusst, wie Sie sich fühlen. Körperhaltung Gefühle von Selbstbewusstsein, Mut und Klarheit fördern kann.
• Die Shinkansen-Methode: Lernen Sie die Technik des japanischen Hochgeschwindigkeitszugs für fehlerfreie Kommunikation und höchste Präzision.
Präsenz und Ausstrahlung
Ein großer Teil unserer Kommunikation ist nonverbal.
• Authentizität — Sie lernen, in Gesprächen, Meetings oder Vorträgen präsenter zu sein. Wenn Körper, Worte und Emotionen im Einklang sind, wirken Sie souveräner, ruhiger und überzeugender.
• Unsichtbare Übungen: Praxistaugliche Techniken für den Arbeitsplatz, die niemand bemerkt, aber enorm hilfreich sind.
Dauer: 1 bis 2 Tage (je nach Schwerpunktsetzung), plus Buch

Heute stützt sich die Embodiment-Theorie auf eine einfache, aber radikale Erkenntnis:
Der Geist ist nicht im Kopf eingesperrt. Unsere Intelligenz ist das Ergebnis der Interaktion zwischen Gehirn, Körper und Umwelt. Ein berühmtes Beispiel aus der Forschung zeigt dies deutlich: Probanden, die einen warmen Kaffeebecher halten, bewerten fremde Personen instinktiv als „wärmer“ und sympathischer als Probanden mit einem Eiskaffee.
Um es mit den Worten der Comic Figur Charlie Brown aus der Serie Peanuts zu sagen:
«Wenn du deprimiert bist, ist es ungeheuer wichtig, eine bestimmte Haltung einzunehmen. Das Verkehrteste wäre, aufrecht und mit einem erhobenen Kopf dazustehen, weil du dich dann sofort besser fühlst.»

Embodiment-Übungen nutzen die „Einbahnstraße“ zwischen Körper und Geist in beide Richtungen. Da unser Gehirn ständig Signale aus den Muskeln, der Haut und den Organen auswertet, um unsere Stimmung zu berechnen, können wir über gezielte körperliche Impulse direkt unser psychisches Erleben beeinflussen.
Hier sind die zentralen Vorteile dieser Übungen:
1. Schnelle Emotionsregulation (Das „Bio-Hack“-Prinzip)
Wenn wir gestresst sind, flacht die Atmung ab und die Muskeln spannen sich an. Das signalisiert dem Gehirn: „Gefahr!“. Embodiment-Übungen drehen diesen Prozess um.
• Vorteil: Durch bewusste Entspannung (z. B. Kiefer lockern, tiefes Ausatmen) senden Sie dem Nervensystem das Signal „Sicherheit“, was den Cortisolspiegel senkt, oft schneller als rein rationales Zureden.
2. Gesteigerte Präsenz und Achtsamkeit
Wir verbringen viel Zeit „im Kopf“ – wir grübeln über die Vergangenheit oder planen die Zukunft. Embodiment holt uns zurück ins Hier und Jetzt.
• Vorteil: Man wird weniger anfällig für „Gedankenkarusselle“. Die sensorische Wahrnehmung des Körpers (z. B. das Spüren der Fußsohlen auf dem Boden) wirkt wie ein Anker und stabilisiert die Psyche.
3. Stärkung des Selbstbewusstseins
Die Forschung zum Power Posing (auch wenn einige Details in der Wissenschaft diskutiert werden) zeigt deutlich: Körperhaltung beeinflusst das Selbstbild.
• Vorteil: Eine aufrechte, offene Haltung führt nicht nur dazu, dass andere uns als kompetenter wahrnehmen, sondern wir fühlen uns auch tatsächlich mutiger und handlungsfähiger. Man „verkörpert“ buchstäblich Selbstsicherheit.